Samstag, 31. Dezember 2011

Ein glückliches neues Jahr 2012!


Neujahr von Wilhelm Willms

Man sagt
heute sei Neujahr
Punkt 24 Uhr
sei die Grenze zwischen dem alten
und dem neuen Jahr
Aber so einfach ist das nicht
ob ein Jahr neu wird
liegt nicht am Kalender
nicht an der Uhr
ob ein Jahr neu wird
liegt an uns
ob wir es neu machen

ob wir neu anfangen zu denken
ob wir neu anfangen zu sprechen
ob wir neu anfangen zu leben

Liebe Federbärchen-Blog-LeserInnen, ich wünsche Euch allen ein frohes, gesegnetes und gesundes neues Jahr 2012!

Samstag, 24. Dezember 2011

Ein gesegnetes Weihnachtsfest!

Wie der kranke Vogel geheilt wurde von Karl Heinrich Waggerl (1897 - 1973)



Anfangs kam nur geringes Volk aus der Stadt heraus zum Stall, sogar etliches Gesindel darunter, wie es sich immer einfindet, wenn viele Menschen zusammenlaufen, aber vor allem auch Arme und Kranke, die Blinden und die Aussätzigen.
Sie knieten vor dem Knaben und verneigten sich und baten inbrünstig, dass er sie heilen möchte. Vielen wurde auch wirklich geholfen, nicht durch Wundermacht, wie sie in ihrer Einfalt meinten, sondern durch die Kraft des Glaubens. Lange Zeit stand auch ein kleines Mädchen unter dem Leutehaufen, vor der Tür und konnte sich nicht durchzwängen. Die Mutter Maria rief es endlich an. "Komm herein!", sagte sie, "was hast Du da in Deiner Schürze?"
Das Mädchen nahm die Zipfel auseinander und da hockte nun ein Vogel in dem Tuch, verschreckt und zerzaust, ein ganz kleiner Vogel.
"Schau ihn an", sagte das Mädchen zum Christkind, "ich habe ihn den Buben weggenommen und dann wollte ihn auch noch die Katze fressen. Kannst Du ihn nicht wieder gesund machen? Wenn ich Dir meine Puppe dafür gebe?"
Ach, die Puppe! Es war ja trotzdem eine arg schwierige Sache. Auch der Hl. Josef kratzte sich den kahlen Schädel, sonst ein umsichtiger Mann, und die Bresthaften in ihrem Elend standen rundherum und alle starrten auf den halb toten Vogel in der Schürze. Hatte etwa auch er eine gläubige Seele?
Das wohl kaum. Aber seht, das Himmelskind wußte selber noch nicht genau Bescheid und deshalb blickte es einmal schnell nach oben, wo die kleinen Engel im Gebälk saßen.
Die flogen auch gleich herab, um zu helfen. Vögel waren ja ihre liebsten Gefährten unter dem Himmel. Nun glätteten sie dem Kranken das Gefieder und säuberten ihn, sie renkten den einen Flügel sorgsam ein und stellten ihm auch den Schwanz wieder auf, denn was ist ein Vogel ohne Schwanz, ein jämmerliches Ding!
Von alldem merkten die Leute natürlich nichts, sie sahen nur, wie sich die Federn des Vogels allmählich legten, wie er den Schnabel aufriß und ein bißchen zu zwitschern versuchte. Und plötzlich hob er auch schon die Flügel, mit einem seeligen Schrei schwang er sich über die Köpfe weg ins Blaue.
Da staunte die Menge und lobte Gott um dieses Wunders willen. Nur das kleine Mädchen stand noch immer da und hielt die Zipfel seiner Schürze offen. Es war aber nichts mehr darin außer einem golden glänzenden Federchen. Und das musste nicht eine Vogelfeder sein, das konnte auch einer von den Engeln im Eifer verloren haben.



Als ich diese Geschichte im Advent zufällig gelesen habe, wußte ich, das könnte eine Federbärchen-Geschichte sein :-)!! Ich hoffe, sie gefällt Euch genauso gut wie mir!

Ein gesegnetes, stimmungsvolles und friedliches Weihnachtsfest mit gemütlichen und erholsamen Feiertagen wünscht Euch von ganzem Herzen
Eure Claudia

Dienstag, 20. Dezember 2011

Schöne Bescherung!

Na super, vor lauter Weihnachtsvorbereitungen hat Federmama dieses Jahr doch glatt vergessen, uns Federbärchen die Adventskalender zu geben!!!



Aber zum Glück habe ich mich selber auf die Suche gemacht und den meinigen in einer Kiste entdeckt *freu*!



So, jetzt mache ich einfach alle 27 Türchen auf einmal auf und lasse mir die Schoki recht gut schmecken - mhhhhhh - ohje da kommt Federmama!

"Pummel, gut, dass Du die Adventskalender gefunden hast. Tut mir leid, dass ich die total vergessen habe für Euch kleine Bärchen. Aber, der Kalender hat nur 24 Türchen, und heute ist erst der 20. Dezember, also werden nur 20 Türchen aufgemacht, ok? Und Du hast doch nicht beim Suchen in der Geschenkekiste nachgeguckt? Die war für Euch Bärchen ja bis zum Hl. Abend tabu!"

Äh...nene...*rotwerd*...hab ich bestimmt nicht rein geschaut...niemals nicht...hast Du uns ja gar nicht erlaubt! So, ich muss mich jetzt um den Adventskalender kümmern! Tschüüü-hüüüüs, Federmama!



Euch lieben Blog-LeserInnen wünsche ich, Pummel, eine schöne und gemütliche 4.Adventswoche - ich sause jetzt ganz schnell zu meinen Bärengeschwistern, die warten schon ganz dolle auf Informationen aus der Geschenkekiste, hihi!

Sonntag, 18. Dezember 2011

4. Advent

Der Weihnachtsmann in der Lumpenkiste von Erwin Strittmatter (1912-1994)

=> Diese Geschichte ist Garfield, Schneeweißchen und allen Katzen vom Achensee gewidmet!



In meiner Heimat gingen am Andreastage, dem 30. November, die Ruprechte von Haus zu Haus. Die Ruprechte, das waren die Burschen des Dorfes, in Verkleidungen, wie sie die Bodenkammern und die Truhen der Altenteiler, der Großeltern, hergaben. Die rüden Burschen hatten bei diesen Dorfrundgängen nicht den Ehrgeiz, friedfertige Weihnachtsmänner zu sein. Sie drangen in die Häuser wie eine Räuberhorde, schlugen mit Birkenruten um sich, warfen Äpfel und Nüsse, auch Backobst in die Stuben und brummten wie alte Bären. "Können die Kinder beten?" Die Kinder beteten, sie beteten vor Furcht kunterbunt: "Müde bin ich, geh zur Ruh`...Komm, Herr Jesu, sei unser Gast...Der Mai ist gekommen..." Lange Zeit glaubte ich, dass das Eigenschaftswort "ruppig" von Ruprecht abgeleitet wäre. Wenn die Ruprechthorde die kleine Dorfschneiderstube meiner Mutter verließ, roch es in ihr noch lange nach verstockten Kleidungsstücken, nach Mottenpulver und reifen Äpfeln. Meine kleine Schwester und ich waren vor Furcht unter den großen Schneidertisch gekrochen. Die Tischplatte schien uns ein besserer Schutz als unsere Gebetchen zu sein, und wir wagten lange nicht hervorzukommen, noch weniger das Dörrobst und die Nüsse anzurühren.
Diese Verängstigung konnte wohl auch unsere Mutter nicht mehr mit ansehen, denn sie bestellte im nächsten Jahr die Ruprechte ab. Oh, was hatten wir für eine mächtige Mutter! Sie konnte die Ruprechte abbestellen und dafür das Christkind einladen.
Jahrsdrauf erschien bei uns also das Christkind, um die Ruppigkeit der Ruprechte auszutilgen. Das Christkind trug ein weißes Tüllkleid und ging in Ermangelung von heiligweißen Strümpfen - es war im Ersten Weltkrieg - barfuß in weißen Brautschuhen. Sein Gesicht war von einem großen Strohhut überschattet, dessen breite Krempe mit Wachswatte-Kirschen garniert war. Vom Rande der Krempe fiel dem Christkind ein weißer Tüllschleier übers Gesicht. Das Holde Himmelskind sprach mit piepsiger Stimme und streichelte uns sogar mit seinen Brauthandschuhhänden. Als wir unsere Gebete abgerasselt hatten, wurden wir mit gelben Äpfeln beschenkt. Sie glichen den Goldparmänen, die wir als Wintervorrat auf dem Boden in einer Strohschütte liegen hatten. Das sollten Himmelsäpfel sein? Wir bedankten uns trotzdem artig mit Diener und Knicks, und das Christkind stakte gravitätisch auf seinen nackten Heiligenbeinen in Brautstöckelschuhen davon.
Meine Mutter war zufrieden. "Habt ihr gesehen, wie´s Christkind aussah?"
"Ja", sagte ich, "wie Bulik´s Alma, wenn sie hinter einer Gardine hervorlugt."
Bulik´s Alma war die etwa 14-jährige Tochter aus dem Nachbarhause.
An diesem Abend sprachen wir nicht mehr über das Christkind.
Vielleicht kam die Mutter wirklich nicht ohne den Weihnachtsmann aus, wenn sie sich tagsüber die nötige Ruhe in der Schneiderstube erhalten wollte.
Jedenfalls erzählte sie uns nach dem missglückten Christkindbesuch, der Weihnachtsmann habe nunmehr seine Werkstatt über dem Bodenzimmer unter dem Dach eingerichtet. Das war eine dunkle, geheimnisvolle Ecke des Häuschens, in der wir noch nie gewesen waren. Eine Treppe führte nicht unter das Dach. Eine Leiter war nicht vorhanden. Die Mutter wußte geheimnisvoll zu berichten, wie sehr der Weihnachtsmann dort oben nachts, wenn wir schliefen, arbeitete, so dass uns das Herumtollen und Plappern vergingen, weil sich der Weihnachtsmann bei Tage ausruhen und schlafen musste.
Eines Abends vor dem Schlafengehen hörten wir den Weihnachtsmann auch wirklich in seiner Werkstatt scharwerken, und die Mutter war sicher dankbar gegen den Wind, der ihr beim Märchenmachen half.
"Soll der Weihnachtsmann Tag für Tag schlafen und Nacht für Nacht arbeiten, ohne zu essen?" Diese Frage stellte ich hartnäckig.
"Wenn ihr artig seid, isst er vielleicht einen Teller Mittagessen von Euch", entschied die Mutter.
Also erhielt der Weihnachtsmann am nächsten Tage einen Teller Mittagessen. Mutter riet uns, den Teller an der Tür des Bodenstübchens abzustellen. Ich gab meinen Patenlöffel dazu, sollte der Weihnachtsmann mit den Fingern essen?
Bald hörten wir unten in der Schneiderstube wie der Löffel im Teller klirrte. Oh, was hätten wir dafür gegeben, den Weihnachtsmann essen sehen zu dürfen! Allein, die gute Mutter warnte uns, den alten wunderlichen Mann zu vergrämen, und wir gehorchten.
Von nun an wurde der Weihnachtsmann täglich von uns beköstigt. Wir wunderten uns, dass Teller und Löffel, wenn wir sie am späten Nachmittag vom Boden holten, blink und blank waren, als wären sie durch den Abwasch gegangen. Der Weihnachtsmann war demnach ein reinlicher Gesell, und wir bemühten uns, ihm nachzueifern. Wir schabten und kratzten nach den Mahlzeiten unsere Teller aus, und dennoch waren sie nicht so sauber wie die Teller des Heiligen Mannes auf dem Dachboden.
Nach dem Mittagessen hatte ich als Ältester, um meine Mutter in der nähfädelreichen Vorweihnachtszeit zu entlasten, das wenige Geschirr zu spülen, und meine Schwester trocknete es ab. Da der Weihnachtsmann sein Essgeschirr in blitzblankem Zustande zurücklieferte, versuchte ich, ihm auch das Abwaschen unseres Mittagsgeschirrs zu übertragen. Es glückte, ich ließ den Weihnachtsmann für mich abwaschen, und meine Schwester war nicht böse, wenn sie die zerbrechlichen Teller nicht abzutrocknen brauchte.
War´s Forscherdrang, der mich zwackte, war´s, um mich bei dem Alten auf dem Dachboden beliebt zu machen, ich begann ihm außerdem auf eigene Faust meine Aufwartungen zu machen.
Bald wußte ich, was ein Weihnachtsmann gern aß. Von einem Rest Frühstücksbrot, den ich ihm hinaufgetragen hatte, aß er nur die Margarine herunter. Der Großvater schenkte mir ein Zuckerstück, eine rare Sache in jener Zeit. Ich brachte das Naschwerk dem Weihnachtsmann. Er verschmähte es. Oder mochte er es nur nicht, weil ich es schon angeknabbert hatte? Auch einen Apfel ließ er liegen, aber eine Maus aß er. Dabei hatte ich ihm die tote Maus nur in der Hoffnung hingelegt, er würde sie wieder lebendig machen, hatte er nicht im Vorjahr einen neuen Schweif an mein altes Holzpferd wachsen lassen?
So, so, der Weihnachtsmann aß also Mäuse! Vielleicht würde er sich auch über Heringsköpfe freuen. Ich legte drei Herignsköpfe vor die Tür der Bodenstube, und da mein Großvater zu Besuch war, hatte ich sogar den Mut, mich hinter der Lumpenkiste zu verstecken, um den Weihnachtsmann bei seiner Heringskopfmahlzeit zu belauschen. Mein Herz pochte in den Ohren. Lange brauchte ich nicht zu warten, denn aus der Lumpenkiste sprang - mur,marau - unsere schwarzbunte Katze.
Ich schwieg über meine Entdeckung und ließ fortan meine Schwester den Teller Mittagessen allein auf den Boden bringen.
Bis zum Frühling bewahrte ich mein Geheimnis, aber als in der Lumpenkiste im Mai, da vor der Haustür der Birnbaum blühte, vier Kätzchen umher krabbelten, teilte ich meiner Mutter dieses häusliche Ereignis so mit: "Mutter, Mutter, der Weihnachtsmann hat Junge!"

Ich wünsche Euch einen wunderschönen und hellerleuchteten 4. Advent!

Dienstag, 13. Dezember 2011

Droht ein allgemeiner Weihnachtsstreik?

Burgunda rief mich heute ganz aufgeregt zum Fenster: "Schau mal, Federmama, draußen schläft ein Rentier auf seinem eigenen Schlitten!!! Viel zu früh zum Ausruhen, die Geschenke sind doch bestimmt noch nicht alle ausgetragen und unter die Christbäume gelegt! Wenn der Schlittenfahrer streikt, kann das Christkind keine Kinder mehr bescheren! Findet dieses Jahr sogar an Weihnachten ein allgemeiner Streik statt? Man liest ja so viel in der Zeitung!"



"Und wo kommen wir denn dahin, wenn auf einmal die Plätzchen streiken, sie wollen nicht mehr gegessen werden?
Die Kerzen wollen nicht verbrannt, die Weihnachtslieder nicht gesungen, die Christbäume nicht geschmückt, der Glühwein nicht getrunken und die Geschenke nicht ausgepackt werden? Eine absolut undenkbare Situation!"



Beruhige Dich, kleine Burgunda, nimm erstmal einen großen Schluck von Deinem Kinderpunsch und iss das leckere Honigplätzchen. Von einem Weihnachtsstreik habe ich bisher nichts gehört. Und das Rentier vor dem Fenster ruht sich bestimmt nur einen Moment aus, während das Christkind in der Himmelswerkstatt Nachschub holt.
Wenn das Rentier morgen früh verschwunden ist, nimmt alles seinen geregelten Vorweihnachtsgang!

"Ob so ein Rentier kitzelig ist? Soll ich ihm meinen allergrößten Weihnachtswunsch ins Ohr flüstern? So ´ne Gelegenheit kriege ich ja nieeee wieder!"



Nene, laß das mal lieber bleiben. Das Rentier ruht sich doch gerade aus!
Was mache ich bloß, wenn der Schlitten morgen immer noch vor unserem Fenster parkt? Darf man Rentiere von einem Geschenkeschlitten einfach wecken :-)?

Sonntag, 11. Dezember 2011

3. Advent

Christkind im Walde von Ernst von Wildenbruch (1845-1909)



Christkind kam in den Winterwald,
der Schnee war weiß, der Schnee war kalt.
Doch als das heil'ge Kind erschien,
fing's an, im Winterwald zu blühn.

Christkindlein trat zum Apfelbaum,
erweckt ihn aus dem Wintertraum.
"Schenk Äpfel süß, schenk Äpfel zart,
schenk Äpfel mir von aller Art!"

Der Apfelbaum, er rüttelt sich,
der Apfelbaum, er schüttelt sich.
Da regnet's Äpfel ringsumher;
Christkindlein's Taschen wurden schwer.

Die süßen Früchte alle nahm's,
und so zu den Menschen kam's.
Nun, holde Mäulchen, kommt, verzehrt,
was euch Christkindlein hat beschert!

Ich wünsche Euch einen gemütlichen, feierlichen und plätzchenleckeren 3. Advent!

Sonntag, 4. Dezember 2011

2. Advent

Heute tanzen alle Sterne von James Krüss (1926-1997)



Heute tanzen alle Sterne
und der Mond ist blank geputzt.
Petrus in der Himmelsferne
hat sich seinen Bart gestutzt.

Überall erklingt Geläute,
fröhlich schmückt sich Gross und Klein.
Und die Heiligen tragen heute
ihren Sonntag-Heiligenschein.

Es ertönen tausend Flöten,
tausend Kerzen geben Glanz.
Und die würdigen Kometen
Wedeln lustig mit dem Schwanz.

Hinterm Zaun im Paradiese
gar nicht weit vom Himmelstor
musiziert auf einer Wiese
auch der Engelskinderchor.

Ihre roten Tröpfelnasen
putzen sich die Kleinen schnell
und dann singen sie und blasen
auf Fanfaren, silberhell.

Jedes Jahr um diese Stunde
singen sie nach altem Brauch.
Alle Sterne in der Runde
lauschen - und die Menschen auch.

Manchmal, aber leise, leise
wird der Chor der Engel stumm.
Und im ganzen Erdenkreise
geht ein sanftes Flüstern um.

Dann erscheinen sieben Schimmel
zärtlich ruft es "Hüh und hott!"
Und gemächlich durch den Himmel
fährt daher der liebe Gott.

Da verstummen alle Lieder
und die Engel machen fix
mit gefaltetem Gefieder
vor dem Herrgott einen Knicks.

Alle goldenen Sternenherden
drehn sich still dazu im Tanz.
Und im Himmel wie auf Erden
leuchtet Weihnachtskerzenglanz.

Habt einen wunderbaren, kerzenerleuchteten und stimmungsvollen 2. Advent!

Montag, 28. November 2011

Mitbringsel vom Achensee

Jaja, Federmama hat Euch erzählt, sie hätte sich am Achensee nur erholt, war im Stall oder mit dem Fahrrad rund um den See unterwegs. Stimmt nicht, denn sie hat auch gaaaanz fleißig Bärchen genäht! Ich weiß es genau, denn ich bin daraus entstanden - quasi ein Halb-Tiroler *kicher*!



Federmama liebt ja "Mitbringsel" über alles, also wenn ihr jemand von einer Urlaubsreise eine Kleinigkeit mitbringt, freut sie sich wie ein Schneekönig. Als Erinnerung an den Achensee wollte ich ihr auch ein Mitbringsel schenken. Schaut mal, ich habe ...



... einfach eine Kuh aus dem Stall mitgenommen und in Federmamas Koffer gepackt. Die hatte sich gewundert, warum der Koffer beim Heimfahren immer noch so schwer war, das ganze Garfield-Futter war doch dort geblieben, hihi!



Ich habe mir überlegt, die Kuh Liese soll eine Weihnachtsüberraschung werden für Federmama. Momentan steht Liese etwas unfreiwillig in der Vorratskammer. Man riecht es ein bißchen, Federmama wird schon ganz argwöhnisch! Hoffentlich geht das gut bis zum Hl. Abend!



Drückt mir - Fipsi - mal alle Daumen! Ich schicke Euch dafür liebe Advents-Grüße!

Sonntag, 27. November 2011

1. Advent



Tannengeflüster von James Krüss (1926-1997)

Wenn die ersten Fröste knistern,
in dem Wald bei Bayrisch-Moos,
geht ein Wispern und ein Flüstern
in den Tannenbäumen los,
ein Gekicher und Gesumm
ringsherum.

Eine Tanne lernt Gedichte,
eine Lärche hört ihr zu.
Eine dicke, alte Fichte
sagt verdriesslich: "Gebt doch Ruh!
Kerzenlicht und Weihnachtszeit
sind noch weit!"

Vierundzwanzig lange Tage
wird gekräuselt und gestutzt
und das Wäldchen ohne Frage
wunderhübsch herausgeputzt.
Wer noch fragt: "Wieso? Warum?!"
Der ist dumm.

Was das Flüstern hier bedeutet,
weiss man selbst im Spatzennest:
jeder Tannenbaum bereitet
sich nun vor aufs Weihnachtsfest,
denn ein Weihnachtsbaum zu sein:
das ist fein!

Ich wünsche Euch allen einen stimmungsvollen und wunderbaren 1. Advent!

Freitag, 18. November 2011

Garfield und Tiroler Katzengalerie

Das erste Bild ist diesmal dem kleinen Schneeweißchen gewidmet: sie war mir in den ersten fünf Tagen meines Urlaubs eine treue und liebevolle Begleiterin und hat mich getröstet.



Denn ... Garfield war von Sonntag bis einschließlich Donnerstag wie vom Erdboden verschluckt. Zweimal täglich habe ich den ganzen Hof durchforstet, im Stall und in der Scheune jeden Strohhalm umgedreht und nach Garfield gerufen - Schneeweißchen war die ganze Zeit an meiner Seite!!! Gemeinsam haben wir gesucht und wenn wir wieder erfolglos waren, saßen wir auf einer Bank und sie hat zumindest Garfield´s Fressi- und Leckerli-Portionen vertilgt! Sie hat ihn genauso vermisst und gelitten wie ich, das habe ich gespürt! Danke, liebes Schneeweißchen, dass Du für mich da warst!



Seine Besitzer haben mir erzählt, dass Garfield in letzter Zeit öfters die Siebenmeilenstiefel anzieht und zum gestiefelten Kater wird! Zum Glück ist er bis jetzt nach spätestens fünf bis sechs Tagen wieder zurückgekommen. Die Ungewissheit, ob es Garfield gut geht und ob er wieder auftaucht, hat mir fast die Kehle zugeschnürt. Ich liebe diesen Kater, auch wenn ich in nur ein paar Mal im Jahr sehe ...



Freitag morgen dann, Schneeweißchen und ich gerade wieder auf unserer Tour durch den Stall, stand Garfield auf einmal im offenen Stallfenster, ganz aufgeregt auf den Pfoten getribbelt und mich erstmal mit zwei Nase-an-Nase-Bussi begrüßt! Nach dem Motto: Wo warst Du denn die ganze Zeit??? Oh Mann war ich froh, dass er wieder aufgetaucht ist und vor allem gesund und munter aussah. Das Schmusen musste er sich gefallen lassen, dann gab es lecker Fressi und die verbleibenden Tage haben wir instensiv genutzt, hihi!



Lucky hat die warmen Sonnenstrahlen ebenfalls genossen:



Und das ist die derzeit jüngste Generation auf dem Bauernhof: Schnurrli (er schnurrt so laut wie ein Elektromotor, sogar beim Spielen mit dem Fellknäuel hat er gebrummt :-) ) - unverkennbar der Sohn von Schneeweißchen. Ist die schwarze Nase nicht süß???



Und das ist der jüngste Sprössling von Lucky, ich habe ihn "Halben Garfield" genannt, denn er ist nur am Kopf und am Popo rot getigert, aber auch ganz bezaubernd:



Liebe Samtpfoten, passt gut auf Euch auf, bei meinem nächsten Besuch möchte ich Euch alle gesund und munter wiedersehen!!!

Montag, 14. November 2011

Was der Juli nicht geschafft hat, ...

... hat der November mit Bravour gemeistert!



Während es im Sommer bei meiner Kräuterwoche sieben Tage pausenlos geregnet hat und die Temperaturen eisig waren, durfte ich jetzt eine traumhafte Woche am Achensee verbringen *freufreufreu*: Sonnenschein pur und WARM, wolkenloser klarblauer Himmel und viiiiiiiiiiel Erholung!



Mit dem Fahrrad war ich viel am und um den See unterwegs...



Hach, ist das nicht romantisch???



Der Achensee ist für mich wirklich zu einem Kraftort geworden, aus dem ich jede Menge Energie für den Alltag ziehen kann! Ich hoffe, das hält ganz lange an, zumindest bis zum nächsten Besuch :-)!



Garfield hat mir diesmal zuerst richtig Kummer gemacht, aber vorweg: Ende gut, alles gut! Mehr davon im nächsten Beitrag! Ich wünsche Euch einen guten Wochenstart!

Sonntag, 6. November 2011

Feder-Suppenkaspar

Federmama meint, meine Fellfarbe erinnert sie an einen Leberknödel!



Na, wo gibt´s denn sowas? Was meint sie denn damit? Pah, von wegen Leberknödel, wenn schon, dann ja wohl "FEDERKNÖDEL", soviel Zeit muss sein!



Denselbigen lasse ich mir jetzt in einer Supper gut schmecken (Anm. Federmama: sogenannte "Federknödelsuppe", hihi):



Federknödel wünscht allen einen Guten Appetit!



PS: Der neueste Feder-Suppenkaspar ist 12 cm groß! Besonderer Dank gilt meiner Mama, die mir extra einen klitzekleinen Leberknödel zubereitet hat :-)!

Sonntag, 30. Oktober 2011

Was genau ist eigentlich Unfug?

Federmama war vor kurzem in Urlaub. Zu uns Federgesellen sagte sie beim Abschied, wir sollen keinen Unfug anstellen, bis sie wiederkommt.



Kurz nachdem sie weg war bekam ich sooooo eine Lust auf etwas zum Naschen. Da habe ich durch das Schlüsselloch in den Kühlschrank geguckt und mmmmmhhhhhh ...



eine kleine Schale mit grünem glibberigen wackeligem Zeug entdeckt! Und das duftete nach Waldmeister!!! Gleich mal mit meinem Rüssel alles aufgeschleckt!



Naja, das habe ich mir ein paar Tage hintereinander schmecken lassen. Aber ohjemine, ich war doch ein kleiner grauer Elefant, und nun ist mein Fellchen hellgrün geworden!!!! Es hat die Farbe von dem wackeligen Puddings angenommen.
Nun zu meiner Frage: Ist es Unfug, grünes glibberiges Wackelzeugs zu rüsseln und seine Fellfarbe zu verändern?

Als Federmama zurück kam und mich sah, habe ich ganz schön geglibbert äh... gebibbert. Aber: sie fing ganz dolle an zu kichern und nahm mich fest in den Arm! Ab sofort sollte ich Waldmeister heißen!



Aus dieser Erfahrung kann ich sagen: Wackelpudding essen und Fellfarbe verändern ist definitiv kein Unfug :-)!

Habt einen guten Start in die neue Woche!

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Bärenmacherin des Monats Oktober 2011

Juhuuuuu - ich freue mich so!

Die Federbärchen sind vom Online-Bärenmagazin Kuscheltiernews zur Bärenmacherin des Monats Oktober 2011 auserwählt worden!
Wer Lust und Zeit hat, den Bäricht zu lesen, kann hier nachgucken *freu*!

Apropos Oktober: Aus unserem Urlaub in Bad Wörishofen habe ich ein paar goldene Herbstfotos mitgebracht!



Ich wünsche Euch allen einen guten Start ins Wochenende!

Sonntag, 9. Oktober 2011

Tasche mit Herz - Teil 2

Ich hab´s wieder getan, eine Tasche mit Herz genäht :-)!



Diesmal unter dem Motto:

Himbeeren in die Tüte oder - dürfens ein paar Himbeeren mehr sein :-)?



Die Tasche wird ein Geschenk, ich hoffe mal, dass sie gefällt!?!!

Sonntag, 2. Oktober 2011

Zitronenfeder

Vor kurzem habe ich mit Federmama eine Dokumentation über Schmetterlinge angeschaut - das war schöööön, so viele bunte Farben, vor allem bei meinem Fellchen haben wir beide gleich den Zitronenfalter genau beobachtet!

Federmama, ich möchte auch so gerne ein Schmetterling sein. Geht das?



"Hmmm, mal überlegen, kleiner Federbär: da Du nicht fliegen kannst, ist das mit dem Schmetterling eine schwierige Geschichte! Aber was hältst Du von einem Schmetterbär?"



Jaaa, ein Schmetterbär will ich sein, und statt Zitronenfalter bin ich einfach die Zitronenfeder! Genau so soll es sein! Federmama hat doch ab und zu sehr gute Ideen *kicher*! Und als echte Zitronenfeder esse ich am liebsten gelbe Fliegenpilze! Falls ihr im Wald einen entdeckt, bringt ihn mir doch bitte mit, die wachsen leider so selten!

Wir wünschen Euch allen ein schönes verlängertes Wochenende und einen erholsamen Feiertag!

Sonntag, 25. September 2011

Beruhigungstee

Von der Bärchenausstellung in Ottobrunn hat Federmama Euch ja schon erzählt. Aber verheimlicht hat sie Euch, WIE aufgeregt sie die Tage davor war.



Mein Name ist Lavendolinus (11 cm) und ich wäre beinahe Federmamas Nervosität zum Opfer gefallen - jawoll! Da will sie sich am Abend vor der Börse einen Beruhigungstee zum Einschlafen machen (jaja, seit ihrem Kräuterurlaub ist sie ganz auf dem Naturtrip!).
Zufällig tummle ich mich zur selben Zeit in der Küche, um ein bißchen Honig zu naschen.
Das Teewasser ist schon am Brodeln ...



... als Federmama mich entdeckt und ganz entzückt ruft: "Lavendeltee ist jetzt genau das Richtige!" - packt mich und stülpt mir einen Teebeutel über!



Halt, sofort aufhören, wo gibt es denn sowas???? Ich bin´s doch, Lavendolinus, Dein neuestes Federbärchen, ich soll doch morgen mit in die Feder-Vitrine!!!



Puh, das ist gerade nochmal gut gegangen! Den Honig habe ich jetzt in der Feder-Vitrine versteckt, dort ist es auf alle Fälle sicherer!!!