Montag, 28. November 2011

Mitbringsel vom Achensee

Jaja, Federmama hat Euch erzählt, sie hätte sich am Achensee nur erholt, war im Stall oder mit dem Fahrrad rund um den See unterwegs. Stimmt nicht, denn sie hat auch gaaaanz fleißig Bärchen genäht! Ich weiß es genau, denn ich bin daraus entstanden - quasi ein Halb-Tiroler *kicher*!



Federmama liebt ja "Mitbringsel" über alles, also wenn ihr jemand von einer Urlaubsreise eine Kleinigkeit mitbringt, freut sie sich wie ein Schneekönig. Als Erinnerung an den Achensee wollte ich ihr auch ein Mitbringsel schenken. Schaut mal, ich habe ...



... einfach eine Kuh aus dem Stall mitgenommen und in Federmamas Koffer gepackt. Die hatte sich gewundert, warum der Koffer beim Heimfahren immer noch so schwer war, das ganze Garfield-Futter war doch dort geblieben, hihi!



Ich habe mir überlegt, die Kuh Liese soll eine Weihnachtsüberraschung werden für Federmama. Momentan steht Liese etwas unfreiwillig in der Vorratskammer. Man riecht es ein bißchen, Federmama wird schon ganz argwöhnisch! Hoffentlich geht das gut bis zum Hl. Abend!



Drückt mir - Fipsi - mal alle Daumen! Ich schicke Euch dafür liebe Advents-Grüße!

Sonntag, 27. November 2011

1. Advent



Tannengeflüster von James Krüss (1926-1997)

Wenn die ersten Fröste knistern,
in dem Wald bei Bayrisch-Moos,
geht ein Wispern und ein Flüstern
in den Tannenbäumen los,
ein Gekicher und Gesumm
ringsherum.

Eine Tanne lernt Gedichte,
eine Lärche hört ihr zu.
Eine dicke, alte Fichte
sagt verdriesslich: "Gebt doch Ruh!
Kerzenlicht und Weihnachtszeit
sind noch weit!"

Vierundzwanzig lange Tage
wird gekräuselt und gestutzt
und das Wäldchen ohne Frage
wunderhübsch herausgeputzt.
Wer noch fragt: "Wieso? Warum?!"
Der ist dumm.

Was das Flüstern hier bedeutet,
weiss man selbst im Spatzennest:
jeder Tannenbaum bereitet
sich nun vor aufs Weihnachtsfest,
denn ein Weihnachtsbaum zu sein:
das ist fein!

Ich wünsche Euch allen einen stimmungsvollen und wunderbaren 1. Advent!

Freitag, 18. November 2011

Garfield und Tiroler Katzengalerie

Das erste Bild ist diesmal dem kleinen Schneeweißchen gewidmet: sie war mir in den ersten fünf Tagen meines Urlaubs eine treue und liebevolle Begleiterin und hat mich getröstet.



Denn ... Garfield war von Sonntag bis einschließlich Donnerstag wie vom Erdboden verschluckt. Zweimal täglich habe ich den ganzen Hof durchforstet, im Stall und in der Scheune jeden Strohhalm umgedreht und nach Garfield gerufen - Schneeweißchen war die ganze Zeit an meiner Seite!!! Gemeinsam haben wir gesucht und wenn wir wieder erfolglos waren, saßen wir auf einer Bank und sie hat zumindest Garfield´s Fressi- und Leckerli-Portionen vertilgt! Sie hat ihn genauso vermisst und gelitten wie ich, das habe ich gespürt! Danke, liebes Schneeweißchen, dass Du für mich da warst!



Seine Besitzer haben mir erzählt, dass Garfield in letzter Zeit öfters die Siebenmeilenstiefel anzieht und zum gestiefelten Kater wird! Zum Glück ist er bis jetzt nach spätestens fünf bis sechs Tagen wieder zurückgekommen. Die Ungewissheit, ob es Garfield gut geht und ob er wieder auftaucht, hat mir fast die Kehle zugeschnürt. Ich liebe diesen Kater, auch wenn ich in nur ein paar Mal im Jahr sehe ...



Freitag morgen dann, Schneeweißchen und ich gerade wieder auf unserer Tour durch den Stall, stand Garfield auf einmal im offenen Stallfenster, ganz aufgeregt auf den Pfoten getribbelt und mich erstmal mit zwei Nase-an-Nase-Bussi begrüßt! Nach dem Motto: Wo warst Du denn die ganze Zeit??? Oh Mann war ich froh, dass er wieder aufgetaucht ist und vor allem gesund und munter aussah. Das Schmusen musste er sich gefallen lassen, dann gab es lecker Fressi und die verbleibenden Tage haben wir instensiv genutzt, hihi!



Lucky hat die warmen Sonnenstrahlen ebenfalls genossen:



Und das ist die derzeit jüngste Generation auf dem Bauernhof: Schnurrli (er schnurrt so laut wie ein Elektromotor, sogar beim Spielen mit dem Fellknäuel hat er gebrummt :-) ) - unverkennbar der Sohn von Schneeweißchen. Ist die schwarze Nase nicht süß???



Und das ist der jüngste Sprössling von Lucky, ich habe ihn "Halben Garfield" genannt, denn er ist nur am Kopf und am Popo rot getigert, aber auch ganz bezaubernd:



Liebe Samtpfoten, passt gut auf Euch auf, bei meinem nächsten Besuch möchte ich Euch alle gesund und munter wiedersehen!!!

Montag, 14. November 2011

Was der Juli nicht geschafft hat, ...

... hat der November mit Bravour gemeistert!



Während es im Sommer bei meiner Kräuterwoche sieben Tage pausenlos geregnet hat und die Temperaturen eisig waren, durfte ich jetzt eine traumhafte Woche am Achensee verbringen *freufreufreu*: Sonnenschein pur und WARM, wolkenloser klarblauer Himmel und viiiiiiiiiiel Erholung!



Mit dem Fahrrad war ich viel am und um den See unterwegs...



Hach, ist das nicht romantisch???



Der Achensee ist für mich wirklich zu einem Kraftort geworden, aus dem ich jede Menge Energie für den Alltag ziehen kann! Ich hoffe, das hält ganz lange an, zumindest bis zum nächsten Besuch :-)!



Garfield hat mir diesmal zuerst richtig Kummer gemacht, aber vorweg: Ende gut, alles gut! Mehr davon im nächsten Beitrag! Ich wünsche Euch einen guten Wochenstart!

Sonntag, 6. November 2011

Feder-Suppenkaspar

Federmama meint, meine Fellfarbe erinnert sie an einen Leberknödel!



Na, wo gibt´s denn sowas? Was meint sie denn damit? Pah, von wegen Leberknödel, wenn schon, dann ja wohl "FEDERKNÖDEL", soviel Zeit muss sein!



Denselbigen lasse ich mir jetzt in einer Supper gut schmecken (Anm. Federmama: sogenannte "Federknödelsuppe", hihi):



Federknödel wünscht allen einen Guten Appetit!



PS: Der neueste Feder-Suppenkaspar ist 12 cm groß! Besonderer Dank gilt meiner Mama, die mir extra einen klitzekleinen Leberknödel zubereitet hat :-)!